Vogelfrei
| Vogelfrei |
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| 07.09.2008 |
Am 4. September 2008 feierte Stefan Vögels erster Stand-up-Comedy-Abend Premiere. Ohne Kostüme, ohne Requisiten, ohne Bühnenbild. Ohne in eine Rolle zu schlüpfen. Ohne Netz und doppelten Boden. Nur ein Mann und sein Mikrofon. Vogelfrei.
Die Presse schrieb:
"Mut, verdammt viel Mut. Stefan Vögel traut sich was... Vögel hat eine so direkte Art, dass selbst ein Josef Hader nicht mitkann. Normalerweise buhlt jeder, der auf der Bühne steht, in irgendeiner Form um die Gunst des Publikums. Vögel tut das nicht. Und trotzdem bekommt er sie. Er ist brutal und offen, aber das ermöglicht auch eine Form des Lachens, das es anders so nicht gibt. Denn wenn man lachen kann - und das muss man ununterbrochen - kommt dieses Lachen aus tiefstem Herzen. So wie sein Witz. Ohne Bandagen und ohne Hemmungen. Ein Vögel-Lachen."
(NEUE VORARLBERGER TAGESZEITUNG)
"Erledigt war man nach zwei Stunden Kabarett auf jeden Fall - die im Zuschauerraum, weil sich das Dauerlachen auf die Bauchmuskeln auszuwirken begann und der, also Stefan Vögel, auf der Bühne, weil er eine Pointe nach der anderen startklar machte... (Früher) war es ein Stefan Vögel, der in eine Rolle schlüpfte, der einen anderen, einen x-beliebigen Vorarlberger darstellte. Jetzt ist das anders. Man sieht Stefan Vögel und es ist Stefan Vögel. Das heißt also, keine Rollen, hinter denen man sich "verstecken" könnte, keine skurrilen Muster-Bürger, die man mit allem, was das Kabarettistenherz so wünscht, ausstatten könnte. Und trotzdem wird gelacht - und wie."
(VORARLBERGER NACHRICHTEN)