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30.03.2005
Jahrzehntelang hat Willi Hauptmann in der traditionsfirma Jacobi seine Pflicht als einfacher Angestellter erfüllt. Doch nun, wenige Wochen vor seiner Pensionierung, soll das marode Unternehmen umstrukturiert und Willi gefeuert werden! In der Vorstandsspitze schmieden bereits findige Manager Pläne für ihren lukrativen Abgang: Der sagenumwobene Großinvestor
Warren Meyers soll die Aktienmehrheit an Jacobi übernehmen und den Kurs der Papiere noch ein letztes mal in die Höhe treiben - ehe die Ratten das sinkende Schiff verlassen. Doch sie haben alle nicht mit Willi gerechnet...


Aufführungsrechte:
Sessler Verlag, Wien


Pressestimmen:

Stefan Vögel - ein Aufklärer mit Biss -führt zwei solcher weltweit ihr Spielchen treibenden Managertypen vor, die auf jenen millionenschweren Abgang hinarbeiten, für den Aktionäre und Angestellte bluten müssen. Eine gelungene Demaskierung, denn dieses Wort zeigt jedem Zuschauer hier zu Lande sofort, um was es geht: ums Geld. Der Beifall, lautstark und lang anhaltend, bewies dem auch auf der Bühne erscheinenden Autor, dass seine Aufklärung angekommen war, nachdem sich der Willi der Sache angenommen hatte. Walter Schultheiß hat auch bei dieser Uraufführung den Ist-Zustand der Marquardt-Komödie an der Unterhaltungsbörse um eine beachtliche Punktzahl gesteigert.
(Stuttgarter Nachrichten)

Der souveräne Walter Schultheiß straft mit seiner darstellerischen Kunst alle jene Lügen, die ältere Menschen für nichtsnutzig halten - vor allem eben in managergeführten Unternehmen wie jenem, das in der Komödie im Marquardt auf die Bühne kommt.
(Stuttgarter Zeitung)

Eine Komödie, die sich mit aktuellen Inhalten befasst, hat der Österreicher Stefan Vögel geschrieben. Und wie es sich für eine Komödie gehört, kann man nicht alles ernst nehmen, was da passiert. Und doch trifft sie den Nerv des Publikums. So wird das Vergnügen am Thema richtig rund, und dieses Märchen, das so manchen träumen läßt, findet sein verdientes Happy-End. (Ludwigsburger Kreiszeitung)

Guter Plot, gute Spieler und Lacher, die ankommen - doch am schönsten ist, dass es dem Marquart gelingt, sich zu wandeln, ohne sich selbst untreu zu werden.
(Bietigheimer Zeitung)

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