Eine gute Partie
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| 29.03.2005 |
Fred Kowinski, ein einsamer, verbitterter Witwer und Kriegsveteran, bewohnt ein verlottertes Stadtapartment. Die einzigen Fixpunkte in seinem Leben sind die wöchentlichen Besuche seines einzigen Freundes Walter, mit welchem er Schach spielt, sowie seines Sohnes Leonard, den Fred für einen kompletten Versager hält. Nichtsdestotrotz versucht Leonard, seinem Vater ein menschenwürdiges Dasein zu ermöglichen, indem er diesem ständig neue Haushälterinnen zuschanzt. Fred aber ekelt diese jedesmal postwendend aus seiner Wohnung - bis eines Tages Rosalinda Hundsheimer eingestellt wird. Sie sprengt die zementierte Routine der drei Männer und bewirkt Veränderungen, an denen die seit Jahren eingespielten Beziehungen zu Scheitern drohen.
Uraufführung: Altes Schauspielhaus, Stuttgart, 2002
Inszenierungen
2002 Ohnsorg Theater, Hamburg
Kleine Komödie, Wien
Vorarlberger Landestheater, Bregenz
2003 Theater am Kurfürstendamm, Berlin
Winterhuder Fährhaus, Hamburg
Komödie Düsseldorf
Komödie Frankfurt
Grenzlandtheater Aachen
Niederdeutsche Bühne Flensburg
Aufführungsrechte:
Sessler Verlag, Wien Pressestimmen:Es gibt ihn tatsächlich!
Den jungen, deutschsprachigen Komödienschreiber, der alle dramaturgischen, psychologischen und komödiantischen Regeln beherrscht. Am Ohnsorg-Theater haben wir ihn jetzt kennen gelernt: Stefan Vögel, 1969 im österreichischen Bludenz geboren, ist ein Ass in der pointierter Dialogführung ohne billigen Jokus. "Een gode Partie" heißt sein aus Witz und Weisheit gewirktes Werk.
(Die Welt)
Premierenjubel am Ohnsorg Theater: mit "Een gode Partie" vom jungen Autor Stefan Vögel hat die Privatbühne das große Los gezogen. Eine humorvolle Komödie um einen einsamen Alten, die bei allem Sprachwitz auch nachdenklich stimmt. Unschlagbar: das fantastische Ensemble mit den Stars Jens Scheiblich, Heidi Mahler und Günther Kornas....ein Theatererlebnis, das schon jetzt zu den herausragenden Ereignissen dieser Saison gezählt werden muss.
(Hamburger Morgenpost)
Ein herrlich menschliches Lustspiel mit pointierten Dialogen des österreichischen Kabarettisten Stefan Vögel. - Bravo!
(Hamburger Abendblatt)
"Die Entdeckung eines Dramatikers -- Das Gejammere, es gäbe keine deutschen Dramatiker, gehört in Theaterkreisen schon seit Jahrzehnten zum guten Ton. Der Beweis vom Gegenteil wurde jetzt in Stuttgart angetreten, und zwar in der Komödie im Marquardt, einem so genannten Boulevardtheater. Was da vorgestellt wurde, war bei weitem keine der üblichen Dreiecksgeschichten, aber auch kein billiges Unterhaltungsstückchen, von denen dieses Genre in der Regel lebt, sondern eine amüsante Tragikomödie, die durchaus auch anderenorts nicht fehl am Platz gewesen wäre."
(Fränkische Nachrichten)
Da sage noch einmal jemand, es gäbe keine guten deutschsprachigen Stückeschreiber fürs Boulevardtheater mehr! Sollte diese Spezies tatsächlich ausgestorben sein, so bahnt sich nun offenbar eine Wiederbelebung an. Ein Indiz dafür lieferte das Winterhuder Fährhaus, wo "Eine gute Partie" Premiere hatte: eine Komödie mit klugem Witz, munteren Dialogen und hintergründig überraschenden Pointen.
(Die Welt)
Tadellose Unterhaltung serviert die Komödie Winterhuder Fährhaus mit Stefan Vögels Erfolgsstück "Eine gute Partie". Das Stück hat alles, was man von einem guten Lustspiel erwartet. Locker mischt es ein paar nachdenklich stimmende Töne in die pointierte Wortschlacht. Wolfgang Spier, dem Altmeister des Boulevard, gelang ein glänzender Doppelsieg. Das klasse eingespielte Ensemble machte die Premiere zum mit großem Applaus gefeierten Erfolg.
(Hamburger Morgenpost)
"Stefan Vögel, der bisher vor allem fürs Kabarett gearbeitet hat, versteht es, pointierte Dialoge zu schreiben. Die Wortfechtereien, nicht zu intelligent, aber auch nicht zu tumb, haben Witz und Tempo, die Figuren sind nicht nur grob gestrichelte Typen, sondern zeigen auch Herz und Seele. Für ein Theaterdebüt also eine überraschend gelungene Komödie"
(Stuttgarter Zeitung)
"Vögel arbeitet mit an sich einfachen Mitteln, verfügt über gut verständlichen, natürlichen Witz und Humor, setzt genau seine Pointen, und vor allem lässt er die Handlung zügig, doch nicht hastend voanschreiten. Er lässt sie an wesentlichen Punkten innehalten und schafft so das, was vielen deutschen Komödien fehlt: diese leichte Einfachheit, diese Natürlichkeit, die auch im Saal ein gelöstes Publikum findet."
(Ludwigsburger Kreiszeitung)
"Treffsicher aufgebaute Pointen anstelle eines Pointengewitters, Humor, der auf dem Teppich bleibt, statt bloßer Überzeichnung. Man muss nicht Anhänger dieses Genres sein, um Vögels respektvoll eingeflochtene Botschaft, dass Liebe und Zuneigung letztlich keine Altersgrenzen kennen, anzuerkennen. "
(Vorarlberger Nachrichten)
"Eine gute Partie" heisst das köstliche, liebenswerte Stück des 33-jährigen Vorarlbergers Stefan Vögel... Man beobachtet Alltagsmenschen bei ihrem kauzigen Treiben und das ist amüsant, berührend, herzerwärmend und strapaziert die Lachmuskeln bis zum Äussersten.
(Wiener Zeitung)
Vögel hat mit "Eine gute Partie" ein menschlich liebenswertes Stück, aber, was für den Theateralltag noch wichtiger ist, eine brauchbare wie handfeste Komödie geschrieben.
(Vorarlberger Nachrichten)
Ein Boulevardspass, den der Vorarlberger Autor Stefan Vögel geschickt angelegt hat.... Solide gebaute Rollen, komische Situationen...
(Kronen Zeitung)