Ritter Ludwig
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| 04.03.2006 |
Jeden Sonntag treffen sich Elisabeth, Norbert und Franz Josef im Zimmer von Ritter Ludwig Bernhard Freiherr von Schwitters-Elblingen, einst Schlossbesitzer und Vorsteher einer Eliteschule, zu einer launigen Partie Trivial Pursuit. Trotz kleinerer Nörgeleien und Streitigkeiten - jeder hat schließlich seine Eigenheiten - verbindet die vier Bewohner der Altersresidenz "Freudenau" eine innige Freundschaft. Immer sonntags gönnt sich der überaus gebildete Ludwig einen besonderen Luxus: Er lässt sich sein Mittagessen aus dem Gasthaus liefern. Im Laufe der Zeit hatte er mit dem Lieferjungen, einem Medizinstudenten, der für ihn auch private Botengänge erledigte, eine Art Freundschaft geschlossen. Umso enttäuschter ist er, als an diesem Sonntag eine etwas verwahrlost wirkende junge Frau sein Essen bringt. Die jedoch ist nicht auf den Mund gefallen und lässt sich, auch wenn es zunächst schwer fällt, von seiner unfreundlichen Art nicht abschrecken. Und auch Ludwig hat zunehmend Freude an der äußerst wissbegierigen und lernfreudigen Paula ...
Uraufführung im Ohnsorg Theater in Hamburg am 10. Januar 2010
Aufführungsrechte:
Sessler Verlag, Wien Pressestimmen:
Viel zu lachen gibt es in Stefan Vögels Komödie "De arme Ridder"! Die Charaktere begeistern in der stimmungsvollen Inszenierung von Adelheid Müther. Wunderbare Unterhaltung mit Tiefgang!? 5 Kultursterne - höchste Bewertung
(Hamburger Morgenpost)
"De arme Ridder": amüsantes Spiel um Generationen und ihre Konflikte. In der Inszenierung Adelheid Müthers brilliert Wilfried Dziallas als knorriger Adeliger Ludwig.
(dpa)
Ein glänzendes Paar begeistert das Publikum! Gestern feierte "De arme Ridder" im Ohnsorg Theater seine Premiere. Darin glänzen Wilfried Dziallas und Birte Kretschmer als ungleiches Paar und verleihen dem Generationenstück ein anrührendes Antlitz. Prädikat "wirklich sehenswert" (Bild Zeitung)
Liebevoll ausgefeilte Charaktere begeistern in der stimmungsvollen Inszenierung von Adelheid Müther. Wilfried Dziallas in der Paraderolle des vom Leben enttäuschten Freiherrn Ludwig von Schwitters. Fazit: Wunderbare Unterhaltung mit Tiefgang!
(Hamburger Morgenpost)
Beglückende Premiere im Ohnsorg Theater. Regisseurin Adelheid Müther hält das Stück mit seinen sechs so unterschiedlichen Charakteren behutsam im Gleichgewicht zwischen Tragik und Komik.
(Welt)
Glückwunsch zu wunderbarem Volkstheater über das Miteinander von Jung und Alt! Wie Paula für den Freiherrn so etwas wird, wie ein Ersatz für die eigene Tochter, die ihn ablehnt, wie er für sie ein Ersatz wird für den Vater, den sie nie gehabt hat, das rührt dich an, und das ist dem starken Ausdruck von Dziallas und Kretschmer zu verdanken. Wie gesagt: Glückwunsch, und das auch an Adelheid Müther für die tolle Regie.
(NDR)